Samhain – wie du dieses Jahreskreisfest feiern kannst – Wege ins ICH mit Heilpflanzen

Samhain – wie du dieses Jahreskreisfest feiern kannst

Alexandra Skala

Das Jahreskreisfest Samhain - Fest der Ahnen

Samhain ist ein Mondfest der schwarzen Mondin oder schwarzen Göttin.

Ein Fest unserer Ahnen. Es wird den Toten geehrt.

Sie wurden von den Lebenden eingeladen um ganz nahe bei ihnen zu sein.

Die Ahnen wurden um Rat oder Wunscherfüllung gebeten.

Es war der Abschluss der letzten Ernte und des Arbeitsjahres. Familien sammelten sich zusammen um sich auch bei den Göttern zu bedanken.
Dieser Anlass wurde ergriffen um zu tanzen - zu feiern – um große Feuer zu entzünden.

Mit der Trommel wurde das Alte Jahr verabschiedet. Das Neue Jahr begrüßt. So eine Art Silvester. In dieser Nacht öffnet sich das Tor zur Anderswelt.

Die Menschen glaubten, dass viele verstorbene Seelen den Übergang ins Licht bis jetzt noch nicht geschafft haben und in dieser Nacht zurückkehrten.
Damit sich die umherschwirrenden Seelen nirgends verfangen konnten,
stellte man geschnitzte Rüben und noch viel später dann Kürbisse in und um die Häuser.

Alexandra Skala

So wurden sie getäuscht und zogen weiter. Einzig die eigenen Ahnen hielten Einzug und die Lichter der Kürbisse wiesen ihnen den Weg nach Hause.

Die Kelten selber verkleideten sich auch als Geister. Zogen Tierfelle und Tierköpfe über, um sich vor Unheil zu schützen.
Der gruselige Brauch keltischen Ursprungs, stammt aus Irland und wurde bereits vor 5000 Jahren am  gefeiert.

Es ist auch das Fest um das Ende des Sommers und den Beginn des Winters einzuläuten. Es war die Zeit in sich zu gehen, still zu werden, die Arbeit ruhen zu lassen und mit den Toten in Kontakt zu treten.

Alexandra Skala

Ein Fest um loszulassen. Menschen dürfen erkennen, was geblieben und was gegangen ist. Auch auf persönlicher Ebene.
Keinesfalls sollte Unfug, schwarze Magie oder der Gleichen mit dem Fest in Verbindung gebracht werden.

Für die Kelten war es wichtig in die Zukunft zu sehen und so nutzten sie diese Nacht um zu orakeln. Für sie hinge mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit auch ihr eigenes Leben ab.

Später übernahm die Kirche auch dieses Fest und benannte es „Allerheiligen“ –„Allerseelen“ und mit dieser Übernahme kam auch die Furcht vor den Toten – dem Sterben und der Dunkelheit.

Doch der Brauch an unsere Verstorbenen zu denken hat sich bis heute gehalten.

Wir besuchen sie am Friedhof und beschenken sie mit den üppigsten Gestecken.

Alexandra Skala

Du kannst zu diesem Fest einen kleinen Tisch schön gestalten. Eine Art Altar.

Eine Ahnenräucherung vorbereiten. Bilder von deinen lieben Verstorbenen aufstellen. Auch Gegenstände sehen schön aus und können als Sachopfergabe gesehen werden. Gehe ich in die Erinnerung an sie und höre ihre Botschaften.

In dieser besagten Nacht, sprechen sie noch viel deutlicher mit uns Menschen, da gerade jetzt die Schleier zur Anderswelt SEHR dünn sind.

Sie laden uns mit Energie für die dunkle Jahreszeit auf.

Sie schenken uns Kraft und Hoffnung damit wir genug Lebenswillen und Ausdauer bis zur Wiedergeburt des Lichtes zur Wintersonnenwende finden.

Das Jahr ist bald vorüber,

wir treffen unsere Ahnen.

Nun freu ich mich darüber,

ihnen zu stehen gegenüber!

Wege ins ICH l Alexandra Skala

Wie du ein kleines Ritual zum Fest machen kannst

Das Fest der Ahnen - Halloween oder auch Allerheiligen genannt, ist nicht nur ein Fest unserer Ahnen zu gedenken - sondern auch ein nach Innen kehren. Auf Rückzug zu gehen und langsam aber bestimmt, sich vom Alten zu entlasten. Dem Neuen einen Samen zu reichen und ihn in dir "drinnen" entstehen zu lassen - keimen zu lassen.
Im Moment wird alles nochmal durcheinander gewirbelt und es fühlt sich so zerwürfelt an. Das kommt daher, weil es sich gerade versucht, sich zu ordnen - damit du erkennen kannst, was bleiben darf und was nicht.

Ich selber bin im Moment sehr sensibel und reagiere auf manche Dinge sehr empfindlich, vor allem wenn man versucht - mich ein bisschen für seinen Nutzen zu (be)nutzen.

Vielleicht geht es dir gerade ähnlich, dann habe ich heute einen klitze kleinen Tipp mit großer Wirkung für dich.

Zünde eine Kerze an - werde ruhig. Nimm auch mal etwas Abstand zur Außenwelt und gedenke deinem Verhalten. Blicke ganz bewußt auf deine Verhaltensmuster und versuche ein bisschen umzudenken. Vielleicht bei einer tollen Räuchermischung und einem Mantra. Lasse los, was dich belastet und runterzieht. Nimm dir Zeit für DICH - gehe den Weg des Neubeginns und der Veränderungen!

Podcast mit Alexandra Skala 2

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