Creme Selbermachen – so funktioniert es

Creme Selbermachen

So einfach gelingt das Creme selbermachen

 

Du möchtest nur natürliche Rohstoffe auf deiner Haut? Mit wenigen Zutaten und dennoch effektiv? Dann sind hier tolle Tipps für dich: Selbstgemacht &, natürlich hautpflegend! Nur du bestimmst, was in deine Creme darf! Und Creme selbermachen geht kinderleicht!

Wie Creme selbermachen

Merk dir diesen Beitrag auf deiner Heilpflanzen-Pinnwand!

Was brauchst du und wie gehts?

 

Welche Arbeitsgeräte bzw. Zubehör brauchst du?

 

  • Kleinere Töpfe wie Email und Schraubglas oder
  • Feuerfestes Becherglas (Laborglas)
  • Kunststoffspatel
  • Milchschäumer
  • Waage in 1-2 g Abständ
  • Gut verschließbare Kunststoffgefäße
  • Rührstäbe(zb.Sushi)

 

Rostoffe

Pflanzenöl wie Olivenöl - Sonnenblumenöl  oder anderes Trägeröl

 

Emulgator

Zum Vermischen der Fett und Wasserphasen.
Z.B. Milch, Sahne, Honig, Salz, Emulsan usw.

 

Konsistenzgeber ist kein Muss - kommt auf das Rezept darauf an

 

Gibst du dazu um die Creme stabil zu machen bzw. wie weich oder fest deine Creme werden soll hängt von der Menge ab.
Z.B. Bienenwachs, Kakaobutter, Sheabutter,Lanolin usw.

 

Zustatz & Wirkstoffe

Werden als 3. Phase in einer Creme bei Lauwärme zugeführt.
Z.B. Aloe Vera, Ätherisches Öl, Pflanzenextrakte usw.

 

Hydrolate

Können statt dest. Wasser oder Teeauszug als Wasserphase in der Creme verwendet werden. Hydrolate entstehen bei der Wasserdampfdestillation von Ätherischen Öle, z.B. bei der Gewinnung von Ätherischen Rosenöl entsteht Rosenwasser, usw.

 

Konservierungsstoffe

Müssen nicht sein, aber du musst deine Produkte im Kühlschrank lagern und darin sind sie ab Herstellung innerhalb 7 Tage zu verbrauchen - da sich ansonsten Keime und Bakterien bilden, die für dich und deine Haut sehr schädlich sein können.

 

Die Sache mit dem Konservieren deiner selbstgemachten Naturkosmetik:

 

Du kannst, wenn du magst - deine Cremen mit Biokons oder anderen Konservierungsmitteln länger haltbar machen. (Höchstens 2 Wochen länger.)

 

Das heißt, die Konservierung funktioniert nur:

  • Wenn du "keimfrei" gearbeitet hast.
  • Deine Rohstoffe ein ausreichendes Haltbarkeitsdatum haben.
  • Wenn du keine Keime beim Herstellen in deine Creme gerührt hast.

 

Parfumierung

Kann mit Ätherischen Ölen oder Parfumölen erreicht werden.

 

Das wars auch schon, mehr braucht du zum Creme selbermachen nicht!

 Was musst du beachten?

 

  • Desinfiziere mit reinem Alkohol alle Utensilien, die du für die Creme-Herstellung verwendest. So verhinderst du, dass sich Bakterien mit deiner Creme vermischen und die Creme bleibt länger haltbar!

 

Und so gehts

 

  • Alle Zutaten der Fettphase in ein Becherglas geben oder in einem Wasserbad- so lange erwärmen bis alles geschmolzen ist.
  • Die Wasserphase in einem anderen Gefäß (Laborglas) lauwarm erwärmen.

 

Bei gleicher "lauwarmer" Temperatur beide Phasen (Fett- und Wasserphase) zusammenfügen und mit dem Milchschäumer gut miteinander vermischen oder im gut verschließbaren Gefäß z. B. Schüttelbecher kräftig geschüttelt.

 

Wichtig

 

Die Wasserphase "langsam" in die Fettphase rühren - NICHT umgekehrt, ansonsten vermischen sich die beiden Phasen nicht. Das wäre sehr schade!

Und schon wird die Konsistenz nach und nach zu einer Creme.

 

  • Die Wirkstoffphase kommt zum Schluss in deine fertige Creme. Rühre sie mit dem Holzstäbchen ein. Beschrifte den Tiegel mit Datum und Name!

 

Geht doch ganz easy oder?

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Und wie ist das bei dir?

 

Hast du dich bis jetzt nicht getraut eine Creme selbst herzustellen? Wenn nicht, hilft dir dieser Beitrag?

 

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Alles Liebe, Alexandra

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