Krähen-Weisheit – Wege ins ICH mit Heilpflanzen

Krähen-Weisheit

Alexandra Skala

Ein Tag mit einer Krähe - Geschichte

 

In einer schamanischen Tätigkeit an mir selbst, führte ich eine Apfel-Behandlung durch. Verbunden mit Mutter Erde und Vater Himmel. Der Salbei half mir dabei, mich zu reinigen, den Apfel nahm ich in die Hand und ließ den Rauch des Salbeis darüber gleiten. Erst dann strich ich den Apfel von meinem Kopf über die Ohren, Wangen, Augen, Nase, Mund – abwärts über meinen Hals , bis hin zu den Schultern, Armen, Händen – zurück zur Brust, meinem Herzen – hinunter zu meinem Bauch, meine Hüfte, Schambein, Schenkeln über die Knie – bis hin zu meinem Hinterkopf. Ich ließ keine Stelle aus, um all das in den Apfel zu geben, was mir in meinem Körper nicht mehr dienlich ist, daß blockardenartig in meinem Köper zum Stillstand brachte.

 

All das sollte in den Apfel transportiert werden. Nach dieser Tätigkeit ging ich in meinen Garten hinaus, suchte mit meiner Rassel einen geeigneten Platz, um den Apfel an Mutter Erde zu übergeben. Schließlich, wie ein Magnet, zog es mich zu einem Platz in der näher der Feuerstelle und grub ein Loch, so groß, daß der Apfel hinein paßte. Während ich so vor mich hingrub, hörte ich im Hintergrund Rabenkrähen mit ihrem Krakra oder Rara. Ich fühlte mich dadurch sehr gut begleitet und erblickte in diesem Moment, die Krähenkralle auf meiner Rassel.

 

Ein Schauer überkam mich, denn zum ersten Mal fühlte ich die Verbindung zu diesem wundervollen Federtier. Viele Menschen bringen den schwarzen Vogel mit dem „Negativem“ in Verbindung. Für mich allerdings waren und sind sie wunderschöne Tiere, mit einem schimmernden Federglanz. Sie faszinieren mich und sie sind äußerst klug.

 

Nach meiner Zeremonie bedankte ich mich noch einmal für die Führung von Mutter Erde, Vater Himmel für die Begleitung der Rabenkrähen.

 

Als ich danach meinen Arbeitsplatz im garten richten und ich ins Haus gehen wollte, erschrak ich für einen Moment, den vor mir – genau in Augenhöhe erblickte ich eine Rabenkrähe. Sie sah mich an, ganz tief blickte sie mir in die Augen. Es war so tief, also würde sie in meine Seele schauen.

 

Ein Schauer überkam mich, ich stand wie gelähmt vor ihr und konnte meinen Blick nicht mehr von ihr abwenden. Bestimmt vergingen 10 Minuten oder mehr, bis ich mich auf die nebenstehende Band setzte und ihr noch eine Weile zusah. Später ging ich wieder ins Haus, um mir die Arbeitsgeräte in den Garten zu holen, das ca. 20 Minuten dauerte bis ich alles beisammen hatte. In der Zwischenzeit vergaß ich auf den Vogel. Ich ging hinaus in den Garten und erschrak abermals.  Noch immer saß die Krähe da, sie wich keinen Zentimeter. Langsam näherte ich mich ihr und fragte, was sie hier wohl wolle.

 

Jetzt erst wurde mir klar, daß es noch eine ziemlich junge Rabenkrähe sein mußte, denn es klagte mir den Verlust der Elterntiere. Hm dachte ich, sie werden dich bestimmt wieder finden. Plötzlich kamen Elstern herbeigeflogen und die Krähe zuckte vor Schreck zusammen.  Sie hüpfte am Boden umher und landete dabei auf der Terrasse und suchte bei mir Schutz.  Seit diesem Zeitpunkt ließ ich sie nicht mehr aus den Augen.

 

Mein Arbeitstag war dahin!

 

Ich suchte im Internet, was ich denn tun könnte, um den Vogel wenigstens zu füttern. Ich stellte ein Schälchen Wasser bereit, grub ein Loch im Garten um Würmer zu finden, doch die kleine Krähe stellte sich wirklich patschert damit an. Gut so dachte ich, dann gebe ich dir die Würmer in den Schnabel. Tatsächlich ließ sie sich von mir füttern und umso mehr schloß ich die Rabenkrähe in mein Herz. Als Elias von der Schule heim kam, waren wir zu zweit, die sich mütterlich um den Vogel kümmerten. Elias war von der Zutraulichkeit sehr angetan. Die Beiden spielten richtig mitsammen und noch nie zuvor, waren wir einer wilden Tierart so nahe wie in diesem Augenblick.

 

Sie spielten sehr lange mitsammen, während ich im Internet weiter recherchierte, da ich um die Fürsorge der Eltern sehr besorgt war. Den ganzen Tag nahm mich der Vogel in seine Fittiche, selbst meinen älteren Sohn Cedrik, der während Elias und ich beim Turnen waren, auf ihn aufpaßte. Nun waren wir schon zu dritt, die die Rabenkrähe als Freund hatten. So verging der ganze Tag , bis ich endlich seine Eltern in der Nähe erblickte. Am Abend wußte ich dann, daß die Elterntiere ihre Jungen auch am Boden füttern und sie wieder zu sich holen. So sahen wir zu, daß die kleinen Krähe wieder zu ihnen kam.

 

Was für ein aufregender Tag, an dem EIN KLEINER VOGEL MEIN LEHRER sein durfte. Er ließ mich erkennen, daß meine Kinder mit jedem Tag älter werden und eines Tagen „flügge“ sind. Ich darf diese kostbare Zeit genießen, auch wenn sie manchmal sehr schwierig scheint.

 

Hab vielen Dank liebe kleine Krähe für DEIN Vertrauen und MEINER Wahrnehmung!

 

Dazu solltest du wissen, daß ich in einer schamanischen reise den Auftrag bekam, eine Rabenkrähen-KRALLE  auf meine Rassel zu binden. Diese soll mir das VERTRAUEN meiner WAHRNEHMUNG symbolisieren

Flieg kleiner Vogel und hab eine wundervolle Reise

 
Aho

Bleibe in Verbindung mit dir selbst - ich zeige dir Übungen, womit du in dein Gleichgewicht kommen kannst!

Kostenlose Video-Serie

4 Glücksmomente für deinen Alltag

Hinterlassen Sie einen Kommentar